Loyality I
by Thurst


Alles begann mit einem Traum. Ein Traum der Ihnen von Thrust geschickt wurde. Ein Traum voller Schrecken und Angst, ein Traum an den sie sich nicht erinnern sollten. Das einzige was Ihnen davon blieb war die Angst und die Furcht vor Verrat. Verrat an der Gruppe und an dem Bösen. Verrat an dem Lord of Souls & War. Angst vor den Folgen. Angst vor DREAD.

Dann wieder ein Traum. Diesmal fassbarer und realer als die Träume zuvor. Sie können sich an den Inhalt des Traumes erinnern. Eine Welt aus Asche und Staub. In der ferne Gebirgshänge. Dunkelheit. Der Himmel, eine Mischung aus Schwarz und Violett, zieht wie in Zeitraffer über die Landschaft. Blitze durchzucken den Himmel und erleuchten den schauerlichen Platz immer nur kurzfristig. Jetzt können sie etwas erkennen. Zwei Gestalten kämpfen gegeneinander. Die eine Gestalt verkörpert das reine Licht. Eine wunderschöne Frau mit den Zügen eines Engels und der Aura des Guten. Sie kämpft mit einem flammenden Schwert gegen den Feind der Ihr gegenüber steht. Ihr gegenüber ist ein schwarzer Schatten. Seine Umrisse sind kaum greifbar und immer wieder verändert er seine Form. Wenn man versucht Ihn genauer anzusehen versinkt man in einem Strudel der Dunkelheit und des nicht fassbaren. Von Ihm geht eine Aura der Furcht und des Schreckens aus. Eine Aura die Ihn umgibt und keinen Zweifel an seiner Existenz lässt. Er ist die Angst. Der Schrecken. Das Böse.
Sie kämpfen in einem Kreis von sechs Gestalten. Sie stehen wie in einem Sechseck um sie herum und beobachten den Kampf. Man kann keine Gesichtszüge erkennen. Sie scheinen Gesichts- und Geschlechtslos zu sein. Ihre Farbe ist von einem sanften Grau. Irgendwie scheinen sie sich nicht sicher zu sein zu welcher Seite sie gehören oder halten sollen. Sie mischen sich nicht ein. Sind nur Beobachter eines größeren Kampfes.
Plötzlich gelingt es der guten Gestalt einen verheerenden Treffer im Schatten zu landen und das Schwarz flackert kurz und wird dann ein kleines bisschen heller. Es scheint als haben die Gestalten um die Kämpfer nur auf einen dieser Augenblicke gewartet. Auf eine Schwäche einer der beiden Seiten. Sofort stürzen sie sich auf den Schatten und es gelingt Ihnen Ihn zu überwältigen. Er bäumt sich auf, er wehrt sich, doch die überzahl ist zu groß und mit dem Eingreifen des „Engels“ ist sein Schicksal besiegelt. Er ist gefangen. Wird verschleppt. Sie schleppen Ihn zu einer Kirche. Einem alten heruntergekommenen Bauwerk das wie es scheint schon seit Jahrhunderten verlassen ist. Er wird durch das Tor geschleppt und es schließt sich hinter dem Pulk mit einem lauten Knall das über die Ebene der Asche hallt. Der Traum geht zu Ende. Erwachen.

Die Gruppe sammelt sich. Alle haben das selbe geträumt. Sie tauschen sich aus. Tauschen Informationen aus und beschließen der Sache auf den Grund zu gehen. Dr. Jest fühlt das seine Bande zu Thrust geschwächt ist. Er ist Ihr Führer und zeigt Ihnen den Weg. Den Weg wo er seinen Bruder vermutet. Sie machen sich auf den Weg. Unter den Suchern sind Dr. Jest, Lady J., Without, Ice, Psycho Dad und Fes Utaron. Noch wissen sie nicht was sie erwartet. Noch wissen sie nicht warum geschieht was geschieht. Noch wissen sie nicht das eine Prüfung vor Ihnen liegt. Nur Dr. Jest kennt die Hintergründe. Er wird sie führen und zusammen mit Thrust über sie richten. Sie fahren nach Everett. Zu einer alten Kirche. Die Aura des Guten liegt über der Kirche. Die dunklen Gefährten fühlen sich nicht wohl und spüren das Ihre Magie hier nicht so stark ist wie sie sollte. Je näher sie dem Zentrum der Kirche kommen desto stärker wird die Hintergrundstrahlung und desto unwohler fühlen sie sich. Die Kirche ist leer. Hier ist niemand. Gelegentlich werden hier wohl noch Messen durchgeführt, aber zur Zeit ist sie wie lehrgefegt. In der Mitte steht ein Altar aus Stein. Dr. Jest spürt das sein Bruder ganz in der Nähe ist. Beim Alter, unter dem Altar. Sie untersuchen die Umgebung um den Altar und finden eine Steinplatte im Boden. Sie ist wohl der Zugang zu einer Gruft die unter der Kirche liegt. Mit Hilfe von Dr. Jest´s Magie gelingt es Ihnen den Stein zu schmelzen und eine Treppe frei zu legen die in die Tiefe führt. Der Doktor stürmt voran. Er spürt das sein Bruder ganz nah sein muss. Am Fuß der Treppe finden sie ein Portal. Ein Tor. Ein Durchgang. Es gibt hier keine Tür und trotzdem ist es Ihnen nicht möglich die Dunkelheit die hinter dem Tor liegt mit Ihren Augen und Ihrer Magie zu durchdringen. Es ist Ihnen egal. Dr. Jest durchschreitet das Tor und nach kurzem zögern folgen auch die anderen. Nur einer bleibt zurück. Fes Utaron. Er untersucht das Phänomen erst bevor er sich in die Ungewissheit begibt. Er findet heraus worum es sich handelt. Es ist ein Tor. Ein Tor auf die Metaebenen. Ein Astrales Tor. Er zögert. Vielleicht etwas zu lange. Doch er durchschreitet es. Warum weiß nur er.

Dunkelheit. Alle umgibt die Dunkelheit. Sie hören sich nicht. Sie sehen sich nicht. Sie können nur fühlen. Plötzlich wird eine Waffe aus Ihrer Scheide gezogen. Ein Schwert über dessen Klinge Flammen lecken. Die Flammen erhellen den Raum. Es ist Without mit einem Schwert aus Feuer. Jetzt können sie sich erkennen. Sie alle tragen schwarze Kutten der nur noch einen Waffengurt zusammengehalten wird. Sie tragen unterschiedliche Waffen. Schwerter in den Händen von Ice und Without. Eine Axt geführt von Psycho Dad und eine Peitsche in den Händen von Lady J. Nur Dr. Jest trägt keine Waffe. Sie befinden sich in einem kleinen sechseckigen Raum. Die Wände bestehen aus glattem Stein und nur ein Portal hinter dem eine Treppe nach oben sichtbar ist dient als Ausgang. Sie wundern sich über den Verbleib von Fes. Doch nicht lange. Dr. Jest spürt das sich sein Freund und Bruder entfernt und stürmt aus dem Raum und die Treppe hinauf. Without und die anderen folgen Ihm auf den Fuß. Oben angekommen blickt sich der Doktor um. Er sieht gerade noch wie Thrust durch das Tor der Kirche geschleift wird und sich die Flügel des Tores hinter Ihm schließen. Vor dem Tor stehen die sechs Gestalten die sie schon aus den Träumen kennen. Sie scheinen das Tor zu bewachen. Sie scheinen die Gestalt zu bewachen die sich plötzlich hinter Ihnen materialisiert. Es ist die wunderschöne weiße Gestalt die sie schon aus Ihrem Traum kennen und die sie als den freien Geist „Freechild“ identifiziert haben. Die Gestalt spricht zu Ihnen.

„Lasst von eurer sinnlosen Jagd ab. Ihr könnt Ihn nicht mehr retten. Er wird jetzt für alles Böse bezahlen das er der Welt und mir angetan hat. Gebt auf, oder sterbt bei dem törichten Versuch euren Freund zu retten!“

Danach verschwindet der Geist. Nur die sechs Gestalten bleiben zurück und bewachen weiterhin das Tor. Dr. Jest stürmt voran und wirft sich mit seinen bloßen Händen auf die bewaffneten Gestalten. Sie alle tragen weiße Gewänder und sind mit Schwertern bewaffnet. Ihre Gesichter sind wie aus Stein gemeißelt und vollkommend Ausdruckslos. Wie Statuen, nicht zu erkennen welchen Geschlechts sie angehören. Die dunklen Gefährten folgen dem Beispiel Dr. Jest´s und stürzen sich auf die Gegner. Ein Kampf um Leben und Tod entbrennt. Ein Kampf der gegen das Gute in den Gefährten selbst geführt wird. Die Gegner sind stark. Genauso stark wie die Gefährten. Oder sind es gar sie selbst gegen die sie kämpfen? Dr. Jest stirbt im Kampf gegen zwei Gegner und zerfällt zu Staub. Dem Rest gelingt es den Kampf für sich zu entscheiden. Ein knapper Sieg. Aber ein Sieg. Nachdem sich der letzte der Gegner aufgelöst hat, stellen sie fest wie sich der Himmel außerhalb der Kirche in bisschen weiter verdunkelt. Ein Sieg für das Böse wie es scheint.

Fes durchschreitet das Tor und findet Dr. Jest in dem sechseckigen Raum liegen. Er hilft Ihm auf und befragt Ihn zu den Vorfällen die geschehen sind. Die Beiden stürmen nach oben um in den Kampf einzugreifen. Doch er ist bereits vorbei. Die Gefährten haben gesiegt. Dr. Jest öffnet das Tor der Kirche.

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