Der Perfekte Überfall
by Lady J.


Wir waren zurück in Seattle. Wir hatten die Sache mit den Otakus fast geregelt. Jetzt waren wir zu neuen Schandtaten bereit. Ich weiß nicht warum, aber Ice beklagte sich über sein leeres Bankkonto. Mir war auch klar das wir für neue Aktionen etwas mehr Bares brauchten. Wir machten uns auf die Suche nach neuen Einnahmequellen. Bei dieser Aktion konnten wir vielleicht einen guten Schnitt machen.
Fes brachte uns auf eine gute Idee, er hatte von einem Aktien Transport erfahren. Dieser Transport sollte von einem Gebäude in der nähe der Akro, zu einem von den neuen Renraku Stützpunkten führen. Wir konnten auch einen Schieber finden der uns die Aktien in Bares umtauschen wollte.
Jetzt war es an uns diesen Plan in die Tat um zu setzten. Wir mussten zuerst die Kampfkraft unserer Gegner kennen. Danach konnten wir uns um den Plan kümmern, wie wir in den Besitz der Aktien kommen konnten.
Wir hatten uns im Vorfeld umgehört, wir konnten die Aktien auf dem schwarzen Markt gegen Bar tauschen. Der Kurs war nicht den wir uns gewünscht hatten, aber es würde für uns ein noch immer dicker Batzen Geld bleiben.
Wir begannen Plane zu machen mit denen wir der Aktien habhafte werden könnten. Die Bewachung des Transportes war wie aus dem Lehrbuch. Einfach aber gut. Es dauerte eine Zeit, bis wir eine Plan hatten der uns gut genug war. Wir hatten die Lösung gefunden. Der Plan war einfach und genial wir wollten einen Tunnel graben zu einem Punkt auf der Route der Fahrzeuge. An einer Ampel wollten wir ein Loch im Boden auftun. In das unser Fahrzeug stürzen würde, unten angekommen haetten wir mit dem Fahrzeug leichtes Spiel. Die Wertpapiere wollten wir über einen zweiten Gang abtransportieren. Der Plan war einfach und gut, dachte ich mir.
Jetzt brauchten wir mehr Information über diesen Transport, die Fahrzeuge und Leute die sie begleiteten. Wir stießen auf ein neues Problem, der Transport hatte mehrere Ruten die sie fahren konnten. Wie bringen wir sie auf den richten Kurs? Mit etwas Gehirnschmalz konnten wir die Aufgabe auch lösen. Wir brauchten einfach eine Baustelle und einen Stau. So konnten wir die auf ihr dritte Ausweichroute bringen. Ein vorgeschobener Posten würde den Rest erledigen. Mit diesem Plan konnten wir sicher sein, dass uns dieser Fisch ins Netz ging.
Zum Glück konnten wir erfahren wann der Transport los fuhr. So hatten wir die Zeit unsere Planungen abzuschließen und uns vorzubreiten.
Wir hatten uns vorbereite konnten und los schlagen. Die Fahrzeug führen wie wir es geplant hatten in unsere Richtung.
Dr. Jest und Thrust wollten sich um die Truppen außerhalb unseres Hinterhalts kümmern, die Andern und ich wollten in unserem Tunnel warten. Wir hatten vor einer Ampel eine Loch in der Straße, in das der Transporter stürzen sollte, dort wollten wir uns, um die Überlebenden und die Ladung kümmern. Klar, hatten wir nicht einfach ein Loch in die Straße gemacht. Wir hattten die Erde unter dem Straßenbelage so weit geschwächte, dass eine Elementar den Einsturz auslösen konnte. Jetzt mussten wir nur noch warten. Ich war mir sicher, dieser Fisch würde uns ins Netz gehen.
Über unsere Headsets konnten wir hören, dass der Transport gleich an der Ampel anhalten würde. Jetzt musst Dr. Jest dem Elementar nur noch den Befehl geben und das Fahrzeug samt Inhalt würde uns in den Schoß fallen.
Klar, kam es nicht so wie wir es geplant hatten. Der Transporter konnte im letzten Augenblick stehen bleiben, nur der Wagen der mit den Wachen, stürzte in das Loch. Wir durften jetzt keine Zeit verlieren, die Jungs in dem Wagen waren sicher tierisch sauer auf uns. Darum mussten wir zuerst zu schlagen. Gut das wir ein tiefes Loch und Platz zu handeln hatten. Wir konnten die Wachen schnell ausschalten.
Der Erdelementar von Dr. Jest und mein Bodengeist, haben dem Transporter in das Loch gezogen. Jetzt war der Wagen unten und wir hatten jetzt ein weiteres Problem. Der Wagen war gut gepanzert und nicht an der richtigen Stelle. Wir hatten jetzt keine gut Deckung mehr.
Sollte uns der Wagen mit seinen Bordwaffen treffen hatten wir nichts mehr zu Lachen. Der Rigger versuchte seine Waffe auf uns zurichten. Es wurde langsam etwas eng. Vielleicht konnte uns einer meiner Geister helfen. Ich sah in den Astralraum, um das Fahrzeug war eine Schutzzauber. Was es für ein Zauber war konnte ich nicht sagen, da ich ihn noch nicht gesehen hatte, er war aber einer Barriere ähnlich. Nach dem ich meinem Geist den Befehl gegeben hatte die Insassen des Fahrzeuges anzugreifen, sagte er mir: „Meisterin ich kann da nicht hin der Zauber verhindert es“. Jetzt konnte ich mir auf diesen Spruch einen Reim machen. Es war ein Schutzzauber gegen Geister.
Na gut, müssen wir es halt auf die altmodische Art machen und den Wagen stürmen. Wir machten uns bereit die Wächter wollten, es uns auch nicht leichter machen und eröffneten das Feuer auf uns.
Im Kampf hatte ich wieder eine dieser komischen Erscheinungen, ich konnte dieses Mal eine kleine Fledermaus erkennen. Sie flog auf mich zu, ja und sie sagte meinen Namen, Lady J. Jetzt haltet euch fest, sie flog im mich rein. Ja genau.
Ich warf auf einen der Wächter einen Zauber, ohne Erfolg. Mich trafen zwei Kugel, zum Glück wurde das Meiste von meiner Panzerjacke aufgehalten, aber ich war verletzt. Jetzt haltet euch fest, ich konnte zu sehen wie die Wunden verheilten. Ich war ganz erstaunt, ich sah in den Astralraum, niemand hatte einen Zauber auf mich gewirkt.
Was war mit mir los? Ich hatte jetzt keine Zeit, mir über diesen Vorfall Gedanken zu machen. Wir hatten noch die Sache fertig zu bringen. Es wurde nicht gerade ein Zuckerlecken, aber wir konnten die Oberhand gewinnen. Die Bewacher waren tot und wir hatten unsere Beute einen echt dicken Stapel von Aktien, wir konnten sie bei einem Hehler in bare Münze umtauschen.
Nach dieser Aktion sollte unsere Teamkasse wieder etwas besser gefühlt sein.


Euere Lady J



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